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18. April 2012 3 18 /04 /April /2012 20:48

Da lieg ich heute im Bett und schlafe. Ich hatte Nachtschicht. Das bedeutet ich bin frühestens um 7 Uhr im Bett und möchte dann auch möglichst lange dort bleiben. Der Hund war draußen, die Klingel ist aus, das Handy lautlos und die Nachbarskinder sind friedlich. Mein Freund ist in der Arbeit. Also auch kein Türenschlagen und Tassenscheppern. Absoluter Frieden.

 

Gefühlte zwei  Minuten nach dem Einschlafen hör ich schon den Hund ins Schlafzimmer traben.  Man kann sich nicht vorstellen, wie laut ein Hund sein kann ohne zu Bellen! Deutliches Aufstapfen, fast trampeln mit den Pfoten, dann schüttelt sich der Gaskopf und klappert mit dabei mit dem Halsband und danach folgt ein seltsames Heulen. Eine Mischung zwischen Bellen und Jaulen. Es hört sich an, wie ein von Menschen gesprochenes „WWAUUUUU!. Ich mache die Augen auf, der Gaskopf steht schon neben dem Bett und schleckt mir durchs Gesicht. BÄÄ! Jetzt bin ich spätestens wach. Ein Blick auf den Wecker. 11.30 Uhr.

 

Mein innerer Schweinehund sagt: „Bleib bloß liegen!“ Ich sage: „Du musst jetzt noch nicht raus.“ Der echte Hund sagt : „Wenn du jetzt nicht aufstehst, kack ich dir vor das Bett!“

Schlagendes Argument. Also raus aus dem Bett, rein in die Klamotten und noch vor dem ersten Kaffee auf zur kurzen Gassirunde. Madame hatte es ja so wichtig.

 

Dann wird sich erstmal gewälzt, Spuren gelesen, Nachbars Katze erschreckt, sich noch mal gewälzt, gelangweilt weitergetrottet.  Geschäfte jeglicher Art werden nicht verrichtet. Na toll.

 

Da äußert mein innerer Schweinehund einen leisen Verdacht. Der Gaskopf hatte wohl von der Balkontür aus ihren Hundefreund gesehen und wollte deswegen dringend raus.

Als ich sie fragend angucke, schaut sie unbeteiligt zurück. Fast sehe ich ein Schulterzucken. Der Verdacht ist wohl richtig. Aber für kein Tier der Welt wird soviel getan wie für die Katz. Also nach Hause.

 

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Published by gaskopfalarm
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Über Diesen Blog

  • : Blog von gaskopfalarm
  • : Mein Leben mit einem ehemaligen Straßenköter, dem Gaskopf: Hündin, Schäferhund-Husky Mix, ca. 4 Jahre, Zicke, verkloppt gern mal andere Hündinen, hat alles was ein Hundehalter nicht brauchen kann: Intelligenz, Jagdtrieb, schnelle Reaktionen, Witz und Charme. Tipps gibts hier keine. Nur meine Erfahrung aus 2 Jahren Antijagdtraining mit einem Husky-Mix sind hier zu lesen. Und was alles an der Hundehaltung anstrengend ist, aber in keinem Buch erwähnt wird das ich besitze.
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  • Hundehalterin wider Willen, kämpfe mich durch die Erziehung eines ehemaligen Straßenhundes, mag den Gaskopf eigendlich sehr, muss mich nur oft wundern oder ärgern,
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