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23. Dezember 2012 7 23 /12 /Dezember /2012 09:10

Ein kleiner Hund aus gutem Haus, der riss an Weihnachten einst aus.

Einen Spaziergang fand er labend, besonders grad an Heilig Abend,

wenn alle Menschen sind in Eile und Hunde haben Langeweile.

 

Zunächst lief er durch seinen Garten und wollte auf das Frauchen warten.

Das kam nicht heim – so lief er fort. Trollt sich gemächlich durch den Ort,

verbellt ein bisschen Prinz und Rexi, besucht dann freundlich Nachbars Hexi.

 

Kurz: Er genießt nach Hundeweise, ne muntre kleine Weihnachtsreise.

Vergnügt strolcht er auch übern Markt, wo sonst sein Frauchen öfters parkt.

Doch als er nun nach Hause wollte, wusst´er nicht mehr, wohin er sollte.

 

Dem kleinen Hund wird bang zumute. Er senkt die Ohren, klemmt die Rute

Tief zwischen seine Beine ein. Wie gern würd er zu Hause sein

in seinem warmen Hundebett! Die Menschen hier sind gar nicht nett!

 

Schon naht von fern ein Polizist. „Der wird mich fangen, so ein Mist!

Das kleine Hundchen rennt und rennt, bis es nicht Weg und Steg mehr kennt.

Längst ist es aus der Stadt hinaus – vorbei am allerletzten Haus.

 

Da plötzlich hört der kleine Schlingel den Klang von Hufen und Geklingel.

Und sieht im Lichterglanz nen Schlitten, der kommt wie aus des Himmels mitten

und wie aus einem großen Tor klingt Lachen und Musik hervor.

 

„Freut euch, ihr Menschen auf der Erden, euch soll das Fest der Weihnacht werden

mit Glück und Freude und Geschenken will euch das Christkind jetzt bedenken!“

Wer denkt in dieser frohen Stunde an arme, heimatlose Hunde?

 

So bellt und jault das Hündchen kläglich. „Ein kleiner Hund? Ja, ist das möglich?“

Schon naht sich ihm mit schnellen Schritten das Christkind selbst vom gold´nen Schlitten.

Und nimmt ihn freundlich auf den Arm. „Nun hast du´s hier erst einmal warm.

 

Ich bring dich in den Hundehimmel, du glaubst gar nicht, welch ein Gewimmel

von netten Hunden wird dort warten im wunderschönen Himmmelsgarten.“

Das Hündchen lässt sich gerne tragen, doch fragts: „Was wird mein Frauchen sagen?“

 

Es jault auf einmal ganz erschreckt: „Wenn es jetzt, dass ich weg, entdeckt?

Es denkt doch gleich, ich bin gestorben. Und dann ist ihm das Fest verdorben.

Im Himmel wär´es sicher schön, doch Christkind, das musst du vertehn,

 

mein Frauchen, das mich zärtlich liebt, wär sicher allzu sehr betrübt.“

Das Christkind lächelt und es nickt. „Du weißt, was sich für Hunde schickt.

Des Hundes Liebe ist die Treue. Drum bringe ich dich jetzt auf Neue

 

Zu deinem Menschen schnell nach Haus. Und dann reißt du nie wieder aus.“

Der Schlitten fliegt mit Schellenklang den Waldweg und die Straß´entlang.

Dem Hündchen ist es wie ein Traum. Schon sitzt es unterm Weihnachtsbaum.

 

„Da ist ja unser Strolchi wieder“, ruft Frauchen und die Weihnachtslieder

die klingen fröhlich jetzt und heiter, das Christkind das fährt leise weiter….

 

 

 

Gerne würde ich behaupten, das Gedicht wäre mein Werk. Ist es aber nicht. Ich hab es aus einem Forum: http://www.hunde-aktuell.de/

 

Na dann Leute. Frohe Weihnachten!

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Published by gaskopfalarm - in Gaskopf
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  • : Blog von gaskopfalarm
  • : Mein Leben mit einem ehemaligen Straßenköter, dem Gaskopf: Hündin, Schäferhund-Husky Mix, ca. 4 Jahre, Zicke, verkloppt gern mal andere Hündinen, hat alles was ein Hundehalter nicht brauchen kann: Intelligenz, Jagdtrieb, schnelle Reaktionen, Witz und Charme. Tipps gibts hier keine. Nur meine Erfahrung aus 2 Jahren Antijagdtraining mit einem Husky-Mix sind hier zu lesen. Und was alles an der Hundehaltung anstrengend ist, aber in keinem Buch erwähnt wird das ich besitze.
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  • Hundehalterin wider Willen, kämpfe mich durch die Erziehung eines ehemaligen Straßenhundes, mag den Gaskopf eigendlich sehr, muss mich nur oft wundern oder ärgern,
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